Bundestrainer Klaus Bitsch: Wiesloch eines der besten Nachwuchsteams in Baden-Württemberg

Das U21 Randori dient der Frühsichtung möglicher Talente und als Qualifikationsturnier für die EM und WM der Jugendlichen und Junioren. Vom 14. Bis zum 17.05.2015 fand das 5. Randori in Rimbach in Hessen statt. Viele Landeskader nutzen das Event, um sich dem deutschlandweiten Vergleich zu stellen und ihre Athleten für kommende internationale Veranstaltungen zu empfehlen.

Im Verbund der Kampfgemeinschaft Rhein-Neckar war auch das Team der TSG Wiesloch dabei. Tim-Luka Friedrichs und Zino Hetzer sind verletzungsbedingt ausgefallen. Zita Hetzer befindet sich, nach der Bänderverletzung und ihrem Sieg bei der Landesmeisterschaft, noch im Aufbau für die Deutsche Meisterschaft.

Muhammed Özdemir, der dem Bundestrainer bereits beim Westerwald Cup positiv aufgefallen war, startete im Kumite U12 -33kg. Nach Anlaufschwierigkeiten in der ersten Begegnung, verwies er seine Kontrahenten, in allen weiteren Kämpfen, in ihre

Schranken. Aufgrund des Patzers in der ersten Begegnung reichte es nur für Platz 2 in seinem Pool. Das Aus vor dem Kampf um die Plätze.
Jana Friedrichs startete in der Kategorie Kumite +50kg. Gegen die zum Teil deutlich größeren Gegnerinnen behauptete sich Jana hervorragend. Getragen vom Erfolg in Hessen startete sie motiviert in alle Begegnungen und überzeugte durch Timing und lange Techniken.

Nachdem er aufgrund seiner Graduierung nicht zur Landesmeisterschaft gemeldet werden konnte, wollte Mustafa Özdemir hier in der Klasse Kumite U14 -48kg überzeugen. Bereits in den ersten Begegnungen entwickelte er immensen Druck und erarbeitete seine Punkte. Ungefährdet erreichte er das Halbfinale. Hier legte er noch einen Gang zu und zog mit deutlichem Sieg ins Finale am Abend ein. Auch hier überzeugte Mustafa durch schnelle Aktionen und ein gutes Auge – Platz 1 beim U21 Randori 2015.

Bundesjugendtrainer Klaus Bitsch ist begeistert vom jungen Team aus Wiesloch und der Arbeit von Trainer Volker Harren. Das Team sei eines der wenigen aus Baden-Württemberg, das dem internationalen Vergleich standhält, so Bitsch.