TSG Karate Team stellt Karate als Sport vor

Es war heiß, richtig heiß, diesmal beim Stadtfest in Wiesloch. Bei strahlendem Sonnenschein ging in der Innenstadt von Wiesloch vom 03.-05.07.2015 die Post ab. Auch in diesem Jahr war das Karate Team der TSG wieder mit dabei. Am Sonntag stellten die jungen Karateka Karate als Sport vor. Bereits im vergangenen Jahr wurde dem Publikum demonstriert, wie die Grundlagen erarbeitet werden. Diesmal setzte das Team einen drauf.

Nach der Begrüßung und einer kurzen Einführung durch Trainer Volker Harren, zeigten Jana, Deborah und Tim-Luka die Kata Empi synchron. Die Kata ist ein zentrales Element im Karate, in dem verschiedene Bewegungsabläufe zur Anwendung im Ernstfall gebündelt sind. Danach konnte es beginnen. Harren stellte zunächst das Wertungssystem vor, das dem Sportkarate Kumite zugrunde liegt. „Techniken mit der Faust zum Körper oder zum Kopf ergeben einen Punkt. Techniken mit dem Bein zum Körper ergeben zwei, zum Kopf des Gegners drei Punkte. Würfe mit abschließender Technik zum Körper oder Kopf ergeben ebenfalls drei Punkte. Kontakt ist nicht gestattet und wird verwarnt.“, so Harren. Wie das aussieht wurde sofort anschaulich demonstriert. Danach wurde es schnell, Einzeltechniken, Kombinationen für verschiedene Distanzen, Kontern von Angriffen und das Aufbauen und Verhindern einer Wertungstechnik wurden heiß serviert.

Zum Abschluss stellte Harren das Team kurz vor. Vor dem Publikum standen:

Mustafa, der Gewinner des größten Sichtungsturniers des Bundesjugendtrainers, dem U21 Randori
Jana, noch amtierende dritte Landesmeisterin BW und amtierende Hessenmeisterin
Muhammed, noch amtierender Landesmeister und in der Talentsichtung des Bundes
Tim-Luka, noch amtierender Landesmeister und in der Talentsichtung des Bundes
Zino, noch amtierender dritter Landesmeister und dritter Deutscher Meister und im Bundeskader
Zita, amtierende Landesmeisterin und seit vergangener Woche auch deutsche Vizemeisterin

Danach verabschiedete sich das Team ins Training, denn nicht nur im Fußball gilt: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.