1 x Gold und 3 x Bronze bei der Landesmeisterschaft Baden-Württemberg für die TSG Wiesloch

Am Sonntag, den 11.05.2014, fand die diesjährige Karate Landesmeisterschaft der Schüler in Gaildorf statt. Von der TSG Wiesloch gingen Jana Friedrichs sowie Zita und Zino Hetzer im Einzel an den Start. Zusammen mit dem KV Maulbronn und dem BC Bruchsal bildeten Jana und Zita das Kumite Team Mädchen der Kampfgemeinschaft Rhein-Neckar. Aufgrund der erbrachten Leistungen in der Vorbereitung, war Trainer Volker Harren insgesamt zuversichtlich. Etwas Zurückhaltung ließ er allerdings bei Jana durchblicken, da sie nach einem Bänderriss bei der Swiss Open verletzungsbedingt für 3 Wochen ausgefallen war.

Am Morgen startete zunächst Zino in das Turnier. In der Kategorie Kumite Jungen -33kg waren die Favoriten schnell ausgemacht. Mit Felix Flasch vom KD Schwaigern war einer der Stärksten in Zinos Gruppe in der der Einzug ins Finale im Tabellensystem Jeder gegen Jeden ausgekämpft wurde. Felix legte in seinem ersten Kampf gegen Dean Eisinger mit 8:0 vor. Zino hielt gegen Kadir Yasar in seiner ersten Begegnung ebenfalls mit 8:0 mit. Felix und Zino waren somit Punkt- und Wertungsgleich. Im Kampf Felix gegen Kadir baute Felix seinen Punktestand mit 8:0 weiter aus. Die Begegnung Felix gegen Zino konnte spannender nicht sein. Nach einem schnellen Rückstand von 0:3 schaffte Zino durch taktisch kluges Bewegen den Ausgleich und die Begegnung endete 3:3 unentschieden.  Um ins Finale einzuziehen musste Zino nun in seiner letzten Begegnung gegen Dean mindestens mit 9 Punkten Vorsprung gewinnen. Bei einem Vorsprung von 7:0 brachte Dean einen Zuki zur Wertung und erhielt einen Punkt. Zino setzte Alles auf eine Karte und gewann in letzter Sekunde mit 9:1.  Felix und Zino waren somit Punkt und Wertungsgleich. Nun entschied die Anzahl der Gegentreffer über den Einzug ins Finale. Hier hatte Felix 0 und Zino eine 1 stehen. Felix zog ins Finale ein und Zino ist hochverdient 3. Landesmeister.

Im Kumite der Mädchen +50kg ging Jana an den Start. Trainer Volker Harren ging beim Aufwärmen nochmal die grundlegenden Mechanismen mit ihr durch. Auch hier wurden im Tabellensystem die Platzierungen ausgekämpft. Bereits in der ersten Begegnung setzte sie die Taktik optimal um und konnte ein Unentschieden erreichen. Die folgende Begegnung konnte sie für sich entscheiden. In der letzten Begegnung hielt sie mit schnellen Aktionen gut mit, verlor aber knapp. In der Tabelle ihres Pools landete sie somit auf Platz 2 und wurde somit, wie Zino zuvor 3. Landesmeisterin im Kumite.

Zita startete in der Disziplin Kumite Mädchen -45kg. Hier wurde in einer Tabelle die Siegerin bestimmt. Bereits in der ersten Begegnung traf Zita auf Nele Häuselmann vom BC Bruchsal. Beim letzten Aufeinandertreffen hatte Nele die Nase knapp vorn. Heute gestaltete sich die Begegnung ausgeglichen und die beiden trennten sich 7:7. Die Jagd auf die Punkte war eröffnet. Nele gewann ihre nächste Begegnung mit 7:5. Zita konnte ihre zweite Begegnung vorzeitig mit 10:2 beenden. Nele hielt in ihrer dritten Begegnung mit einer vorzeitigen 8:0 mit. Zita, die sich konsequent an die Marschrute hielt, gewann ihre dritte Begegnung mit 13:4, wieder vorzeitig. Nele beendete ihre letzte Begegnung vorzeitig mit 8:0 und wahrte sich somit die Chance auf den Sieg. In ihrer letzten Begegnung musste Zita nun mit 3 Punkten Vorsprung gewinnen. In einem spannenden Kampf rief Zita nochmal ihre ganze Leistung ab und gewann mit 11:7.  Mit 2 Punkten Vorsprung vor Nele, setzte sie sich damit an die Spitze der Tabelle und wurde hoch verdient Landesmeisterin im Kumite der Schülerinnen.

Nun stand der Teamwettbewerb auf dem Plan. Mit dem KV Maulbronn und dem BC Bruchsal bildete die TSG Wiesloch die KG Rhein-Neckar. In ihrer ersten Begegnung gegen Schwaigern konnten sich dir Mädchen klar durchsetzen. Im Poolfinale gegen Freudenstadt endete die Siegesserie und die Mädchen der KG Rhein-Neckar landeten auf dem 3. Platz.

Jana, Zita und Zino sind somit für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert, die am 28.06.2014 in Erfurt stattfindet. Trainer Volker Harren zeigte sich hoch zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge, die alle trainierten Mechanismen optimal umsetzten.