Am 25. Juli 2026 fand beim Karate Centrum Rhein-Neckar die diesjährige Sommerprüfung statt. Unter dem Titel „Kyu Games“ verband die Veranstaltung sportliche Herausforderungen mit der Prüfung zum nächsten Kyu-Grad. Insgesamt stellten sich 17 Karateka des Karate Centrums Rhein-Neckar und der TSG Wiesloch den Aufgaben.
Vielseitige Prüfung statt starrer Einzeltechniken
Im Mittelpunkt stand eine altersgerechte und anwendungsorientierte Überprüfung der erlernten Fähigkeiten. Im Parcours mussten die Teilnehmer grundlegende Bewegungsaufgaben bewältigen, bei denen Schnelligkeit, Sprungkraft und Koordination gefragt waren. Der Technikparcours verband diese motorischen Anforderungen mit Karatetechniken.
Beim Kumite am Ball demonstrierten die jungen Karateka ihre Raumausnutzung, Präzision, Geschwindigkeit und technische Vielfalt an einem stehenden Ziel. Ergänzt wurde das Programm durch Partnerübungen, in denen die Techniken aus verschiedenen Bewegungsformen heraus angewendet werden mussten.
Damit prüfte die Veranstaltung nicht nur, ob einzelne Bewegungen bekannt waren. Entscheidend war, ob die Teilnehmer sie unter wechselnden Anforderungen kontrolliert und selbstständig einsetzen konnten. Auch Aufmerksamkeit, Mut und der Umgang mit ungewohnten Situationen spielten dabei eine wichtige Rolle.
Alle Prüflinge erfolgreich
Alle 17 Teilnehmer bestanden ihre Prüfung. Sieben Karateka erreichten den 9. Kyu, drei den 8. Kyu und fünf den 6. Kyu. Hinzu kamen jeweils eine erfolgreiche Prüfung zum 5. Kyu und zum 3. Kyu.
Prüfer Volker Harren konnte den Teilnehmern damit am Ende des Tages die Urkunden für ihre neuen Graduierungen überreichen. Die Ergebnisse zeigten zugleich die unterschiedlichen Entwicklungsstufen innerhalb der Gruppe: Neben Einsteigern absolvierten auch bereits fortgeschrittene Karateka erfolgreich ihre Prüfung.
Regelmäßiges Training schafft Sicherheit
Die Kyu Games verdeutlichten erneut den Nutzen einer vielseitigen Prüfungsvorbereitung. Durch Parcours, Technikaufgaben und Partnerübungen lernen die Kinder und Jugendlichen, ihre Fähigkeiten nicht nur im gewohnten Trainingsablauf, sondern auch unter Beobachtung und in wechselnden Situationen abzurufen.
Mit der gemeinsamen Urkundenübergabe endete ein Prüfungstag, an dem alle Teilnehmer ihre Fortschritte sichtbar machen konnten. Die Sommerprüfung bestätigte damit sowohl die individuelle Entwicklung der Karateka als auch den Ansatz, motorische Grundlagen, Karatetechnik und praktische Anwendung miteinander zu verbinden.